Pflegeversicherung

Jeden von uns kann es treffen!

Wegen der gestiegenen Lebenserwartung ist die private Pflegevorsorge wichtiger denn je. Denn jeder Vierte wird im hohen Alter pflegebedürftig und die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil der Kosten. Ein Pflegeplatz kostet oft über 2.000 € zusätzlich aus eigener Tasche. Da ist das Ersparte schnell aufgebraucht.

Die Folgen:

Das eisern angesparte Vermögen geht durch die Finanzierung der hohen Pflegekosten schnell verloren. Im Ernstfall müssen sogar die Kinder und Enkelkinder mit deren Vermögen für die anfallenden Pflegekosten aufkommen. Das bedeutet eine enorme finanzielle Zusatzbelastung für Ihre Angehörigen.

Neben privaten Pflichtversicherungen gibt es drei Arten von freiwilligen Pflegeversicherungen, die den Umfang der gesetzlichen bzw. privaten Pflichtversicherung ergänzen. Krankenversicherer bieten Pflegetagegeldversicherungen und Pflegekostenversicherungen an. Von Lebensversicherern werden so genannte Pflegerentenversicherungen angeboten.

Pflegetagegeld

Eine Pflegetagegeldversicherung bezahlt im Falle eintretender Pflegebedürftigkeit ein sogenanntes Tagegeld, welches vom Versicherungsnehmer in der Höhe flexibel festgelegt werden kann. Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit erhält der Versicherte üblicherweise abgestufte Leistungen bei sogenannten „statischen“ Tarifen, wobei es auch sogenannte „flexible“ Pflegetagegeldversicherungen gibt, wo die Leistung in jeder Pflegestufe separat festgelegt werden kann.

Darüber hinaus gibt es auch staatlich geförderte Tarife, den sogenannten Pflege-Bahr.