Immobilien

Ein Immobilienfonds ist eine Anlage, die in Immobilien investiert. Der Anlagefonds sammelt Gelder, die direkt oder indirekt in Mehrfamilienhäuser, Geschäftshäuser und Gewerbeliegenschaften investieren. Es gilt zu unterscheiden zwischen einen Offenen Immobilienfonds und einen Geschlossenen Immobilienfonds.

Offene Immobilienfonds

Der Offene Immobilienfonds ist ein Investmentfond, der es Kapitalanlegern ermöglicht, sich mit kleinen Beträgen an Immobilien zu beteiligen. Daher erwirbt der Anleger Teileigentum an einem Immobiliensondervermögen, welches wiederum Investitionen in erstklassige Büro-, Geschäfts, Wohn- oder Mischimmobilien, Grundstücke bzw. grundstücksgleiche Rechte tätig oder sich mit maximal 20 % an Grundstücksgesellschaften beteiligt. Der Immobilienanteil muss mindestens 51 % betragen, es müssen zwecks Risikostreuung mindestens 10 verschiedene Objekte im Fondsvermögen vorhanden sein und kein Einzelobjekt darf größer als 15 % des Fondsvermögens übersteigen. Das Sondervermögen wird getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwaltet und ist somit konkurssicher. Die wesentlichen Risiken bei einer Anlage in einem Immobilienfonds sind die immobilientypischen Risiken, wie Mietausfall, Wechselkursrisiko oder Konjunkturrisiko.

Geschlossener Immobilienfonds

Ein geschlossener Immobilienfonds wird in der Regel für ein einzelnes Projekt aufgelegt um dieses zu finanzieren. Ist das benötigte Kapital eingezahlt, wird der Fonds geschlossen und weitere Einzahlungen sowie Auszahlungen der Anteile sind nicht möglich.